Archiv der Kategorie: Uncategorized

Einladung zur Baustellenbesichtigung Trave-Altarm

Sanmierung des Trave-Altarms im Kneeden

Liebe NABU-Mitglieder und Naturinteressierte,

auf der vergangenen Jahresmitgliederversammlung des NABU wurde der Wunsch geäußert, Maßnahmen des NABU Reinfeld-Nordstormarn direkt vor Ort zu besichtigen. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach!

Aus aktuellem Anlass beginnen wir mit der Baustelle am Trave-Altarm Kneeden:

SONNTAG, 22.April, 17:15 Uhr (Dauer: ca. 1,5 Stunden)

Das Besondere: derzeit ist der Altarm abgespundet, damit er im Laufe der kommenden Tage einigermaßen leergepumpt werden kann. Es werden dann notwendige Baumaßnahmen am Ufer zur B75 hin stattfinden. Im Anschluss wird die Spundwand wieder gezogen und der Altarm läuft Ende April wieder voll. Es ist also am kommenden Wochenende die seltene Situation, unsere NABU-Halbinsel bei geringen Wasserstand drum herum zu besuchen und Maßnahmen zu besichtigen, die anschließend wieder unter Wasser stehen.

Wir bewegen uns auf einer Baustelle – bei Regenwetter sind Gummistiefel oder zumindest wasserfeste Wanderschuhe o.ä. unabdingbar!

TREFFPUNKT: Bauparkplatz direkt an der B75

Die Besichtigung bietet eine gute Möglichkeit für eine Fahrradtour, weil entlang der B75 oder auch über Benstaben und Meddewade bis zur Sehmsdorfer Brücke ein Radweg verläuft.

Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Bauparkplatz bei der Baustelle:
Einfahrt B75 von Reinfeld aus kommend: am Travefischer Kneedenquell vorbei links am Ende der Leitplanken. Achtung: kleine, nur mit einer Baubarke gekennzeichnete Einfahrt!

Für die bessere Planung würde ich mich bei geplanter Teilnahme über eine kurze Rückmeldung per Mail freuen:   i n f o @ n a b u – r e i n f e l d . d e

Advertisements

Ehrennadel für Sabine Reichle

Ein Artikel von Petra Dreu im Wochenspiegel Reinfeld vom 14. April 2018

Uwe Bohn, 2. Vorsitzender der Nabu-Ortsgruppe (li.), und Tim Reichle überreichten Sabine Reichle die Auszeichnung ders Landesverbandes.

Nabu verleiht höchste Auszeichnung an die engagierte Naturschützerin.

Damit hat Sabine Reichle nicht gerechnet: Gerade noch hatte sie sich zusammen mit den Mitgliedern der Nabu-Ortsgruppe Reinfeld- Nordstormarn souverän durch die Tagesordnung der jährlichen Mitgliederversammlung gearbeitet, als ihr Stellvertreter Uwe Bohm und ihr Sohn Tim mit einem Blumenkorb vor ihr standen und zu einer feierlichen Laudatio ansetzten. Der besondere Rahmen bei Kaffee und Kuchen in den Werkstatträumen von Uwe Kolschegg hatte natürlich einen Grund: Sabine Reichle wurde vom Nabu-Landesverband mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die die Naturschützer zu vergeben haben, mit der goldenen Ehrennadel.

Sabine Reichle ist eine Kämpfernatur. Zwei schwere Erkrankungen konnten sie nicht aus der Bahn werfen, von denen die letzte Behandlung immer noch sichtbar ist. Doch selbst das konnte die langjährige Vorsitzende nicht davon abhalten, die derzeitigen Arbeiten für die Entschleunigung der Trave im Blick zu behalten. Doch die natürlichere Gestaltung der Trave ist nur eine Herzensangelegenheit von Sabine Reichle, auf deren Wissen Behördenvertreter und Kommunalpolitiker ebenso vertrauen wie Klein Wesenbergs Pastor Erhard Graf, der bei Naturschutzprojekten der Kirchengemeinde mit ihr zusammenarbeitet. Ob beim Fledermausschutz, der Jugendarbeit mit den „Trave-Kids“, beim Anbringen von Nistmöglichkeiten für Turmfalken, dem Seeadlerschutz im Raum Reinfeld, beim Naturlehrpfad am Herrenteich, dem Amphibienschutz in Zarpen, der GPS-Erfassung von Bäumen für Fledermäuse im Staatsforst bei Reinfeld oder ihre Mitarbeit in der Landes-Arbeitsgruppe „EU-Wasserrahmenrichtlinie“: Die Mitwirkung von Sabine Reiche ist gefragt und ihre Bereitschaft, ehrenamtlich für den Naturschutz einzutreten ist nahezu grenzenlos.

Die Nabu-Vorsitzende behält nicht nur beim Ankauf von Flächen für den Naturschutz, insbesondere für die Entwicklung des Travebogens, die Zügel in der Hand, sondern hat zudem Weitsicht bewiesen, als sie die Nabu- Ortsgruppe Reinfeld um den Zusatz Nordstormarn erweiterte. Dadurch schnellten die Mitgliederzahlen in die Höhe, die sich inzwischen bei knapp 200 eingependelt haben.

Uwe Bohm: „Bei der Benennung deiner Verdienste haben wir sicher einige vergessen. An der Aufzählung sieht man, wie viel Zeit ins Land gezogen ist. Mit Dir zusammen haben wir eine Menge bewegt. Dich zu ehren tun wir von Herzen gern.“ pd

Trave-Renaturierung ist auf der Zielgeraden

Ein Artikel von Petra Dreu im Wochenspiegel Reinfeld vom 7. April 2018

Sanmierung des Trave-Altarms im Kneeden

Größtes Projekt der Nabu-Ortsgruppe Reinfeld-Nordstormarn: Die Renaturierung des alten Travearms im Bereich Kneeden soll bald abgeschlossen sein.

„Wir sind Eigentümer einer kleinen Flussinsel. Sie ist zwar nur 6000 Quadratmeter groß, aber auf ihr sollen sich Otter, Enten und Co ungestört entwickeln können“, sagte Sabine Reichle, Vorsitzende der Nabu-Ortsgruppe Reinfeld-Nordstormarn auf der alljährlichen Mitgliederversammlung.

Renaturierung der Trave im Bereich Kneeden

Im Januar dieses Jahres haben die Arbeiten für die Renaturierung der Trave im Bereich Kneeden begonnen. Inzwischen befindet sich die Maßnahme auf der Zielgeraden. Sabine Reichle geht davon aus, dass der Durchstich, durch den die Trave wieder in ihr altes Bett fließen kann, im Mai erfolgen wird. „Für uns als Nabu ist das ein großer Moment. Ich hoffe, dass sich dieses auch andere Aktive nicht entgehen lassen“, sagte die Vorsitzende und forderte ihre Mitstreiter auf, sich selbst ein Bild vom Baufortschritt zu machen. Erreichbar ist die Baustelle über den Wanderweg am Kneedenquell.

Überschwemmung der Baugrube

Reibungslos verliefen die Arbeiten nicht, denn das Hochwasser der Trave zum Jahresbeginn hatte für eine Überschwemmung der Baugrube gesorgt. „Inzwischen aber ist alles wieder abgepumpt. Erfreulich ist zudem, dass die Sohle des Altarms noch vorhanden ist. Der Altarm selbst muss noch wiederhergerichtet werden“, so Reichle.

Rückbau der Sohlabstürze schafft neue Laichplätze

Sie freut sich über die Abkehr von dem Gedanken, durch die Begradigung der Trave in den 30er, 50er und 60er Jahren mehr Land für eine landwirtschaftliche Nutzung gewinnen zu müssen. „Über den Punkt sind wir glücklicherweise hinaus“, so Naturschutz-Fachfrau. Inzwischen sei die Trave bis Kupfermühle wieder vollständig durchgängig. Durch den Rückbau der Sohlabstürze unterhalb Bad Oldesloes und bei Sühlen haben Fische folglich wieder freie Fahrt zu ihren Laichplätzen.

Renaturierung des Travebogens schützt vor Hochwasser

Ein weiterer positiver Effekt, den die Renaturierung des Travebogens mit sich bringt, sieht Sabine Reichle beim Hochwasserschutz. „Wenn alles fertig ist, bieten sich zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren, denn das bisherige Bett bleibt als Hochwasserablauf bestehen.“

 Nabu-Jugendgruppe sucht Unterstützung

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden Sabine Reichle als 1. Vorsitzende, Uwe Bohn als 2. Vorsitzender und Katrin Schweim als Beisitzerin wiedergewählt. Viel Lob gab es für die Arbeit von Merle Stoltenberg in der Nabu-Jugendgruppe. Weil sie erst 17 Jahre alt und damit ein Jahr zu jung für die Leitung der Gruppe ist, sucht der Ortsverein eine volljährige Unterstützung. Wer sich dafür interessiert oder als Nachwuchs-Naturschützer selbst mitmachen möchte, erhält nähere Informationen unter info@nabu-reinfeld.de. pd

Jahreshauptversammlung 2018

Liebe NABU-Mitglieder, liebe NABU-Freundinnen und Freunde,
die diesjährige Mitgliederversammlung findet statt als Frühlingskaffe am

Sonntag, den 25.März.2018, um 15 Uhr

Wir freuen uns, wieder in Groß Barnitz bei Herrn Kollschegg, Antiquitäten und Restaurierung, ehemaliger Festsaal, zu Gast sein zu dürfen!

Im Anschluss an die Tagesordnung wird uns Dr. Birgit Grahl über die spannenden Lebenswelten Costa Ricas berichten, ein aktueller Bericht von einer Reise in eine ganz andere Welt.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
Umstellung auf Sommerzeit beachten!

Knickaktion


Das Wetter hatte ein Einsehen: die Knickaktion des NABU Reinfeld-Nordstormarn konnte heute, 25.11.2017, auf der Eigentumsfläche an der Schuhwiese am Herrenteich wie geplant stattfinden.

Der Knick entlag der Eigentumsfläche ist mehrere Hundert Meter lang. Jedes Jahr setzen wir einen Teil davon „auf den Stock“, so dass ein abwechslungsreicher Lebensraum mit Gebüsch und einzelnen Bäumen (sogenannte „Überhälter“) erhalten bleibt.

Die nächste Knickaktion findet am 13.01.2018, 9 Uhr statt.
Infos unter: info@nabu-reinfeld.de


Die engagierten Helfer sägten das Holz klein und stapelten die Äste zu einer Totholzhecke auf.


Brennholz für die Helfer


Wer arbeitet muss sich auch stärken – die Helfer bei Kaffee, Tee und Brötchen in der Pause.